| „Dadurch, dass man im
Training alle Möglichkeiten durchspielt, wird man routinierter.
Außerdem habe ich gelernt, dass das Leben nicht zusammenbricht,
wenn man Mal ein Wettkampf verliert. Im Rennen konzentriere ich
mich jetzt nur noch darauf, so schnell wie möglich Rad zu fahren.“
(Stefan Nimke, ARD-Interview, 12.05.2005)
"Wie soll ein Athlet bei einem Top-Ereignis Spitzenleistung
bringen, wenn er die Nacht davor vor Aufregung nicht geschlafen
hat."
(Leichtathletik-Trainer Jürgen Krempin, Ärzte Zeitung,
26.07.2004)
Annette Dytrt beschreibt ihr Problem: "Es ist die Nervosität.
Es ist die Angst vor großen Aufgaben. Wenn die Erwartung wächst,
zittert alles."
(welt.de, URL: http://www.welt.de/data/2005/03/17/611945.html)
„Wir sind sehr zufrieden damit, dass uns für die wichtige
Aufgabe im mentalen Bereich ein Psychologe zur Verfügung steht,
der bereits viel Erfahrung in der Arbeit mit Spitzensportlern gesammelt
hat.“
(Bundestrainer Jürgen Klinsmann, 02.12.2004, aus http://www.fussball24.de)
"Wie soll ein Athlet bei einem Top-Ereignis Spitzenleistung
bringen, wenn er die Nacht davor vor Aufregung nicht geschlafen
hat."
(Leichtathletik-Trainer Jürgen Krempin, Ärzte Zeitung,
26.07.2004)
„Ich habe ja gute Erfahrungen damit gemacht und bin immer
offen damit umgegangen. Warum auch nicht, ich bin ja nicht psychisch
krank.“
(Stefan Nimke, ARD-Interview, 12.05.2005)
"Ich bin stolz, dass ich mich im dritten Versuch für
das Finale qualifiziert habe. Ich habe mich mit meinem Psychologen
auf so eine Situation vorbereitet.“
(Steffi Nerius, URL:http://sport.bayer.de)
"Ich versuche nie, ein Turnier zu gewinnen. Ich versuche auch
nie, einen Satz oder ein Spiel zu gewinnen. Ich will nur diesen
Punkt gewinnen."
(Pete Sampras)
"Viele Mädchen haben das Zeug zu einer großen Tenniskarriere,
aber nur wenige haben die Selbstdisziplin, die dazu nötig ist.“
(Steffi Graf)
Tobias Unger wurde im Finale in Athen Siebter. Alle drei Medaillen
gingen an die starken US-Sprinter, was Unger egal sein konnte. Er
hatte mit dem Erreichen dieses Endlaufes sein persönliches
Ziel mehr als erreicht, und sich eindrucksvoll für den Flop
bei der Freiluft-WM in Paris 2003 rehabilitiert, als er mit indiskutablen
21,33 Sekunden vorzeitig die Segel streichen musste. Für Unger
ein Zeichen, das er etwas verändern musste. Er stellte seine
Ernährung um, nahm sieben Kilogramm ab, und arbeitete mit einem
Sportpsychologen zusammen, was ihn, der sich früher „oft
total verrückt gemacht“ hatte, „viel lockerer“
werden ließ.
(URL:http://www.lbbw-meeting.de/download/05/PM_03.doc
)
„Es ist sehr wichtig, dass hinter einer Mannschaft eine
sehr gut funktionierende Teamarbeit abgeliefert wird. Und dazu zählt
für mich eben auch die psychologische Seite eines Spielers,
einer gesamten Mannschaft.“
(Bernhard Peters, Bundestrainier Hockey, 24.08.2004 ZDF)
„Ich wusste, dass die meisten Leute denken, man muss krank
im Kopf sein, wenn man psychologische Hilfe annimmt. Selbst bei
uns in der Mannschaft haben am Anfang alle gesagt, sie würden
nicht hingehen. Inzwischen wird allerdings schon relativ offen darüber
gesprochen, nicht mehr komisch geguckt.“
(Collin Benjamin, HSV,
URL: http://www.abendblatt.de/daten/2005/05/31/440977.html)
„Insbesondere bei ausgedehnten Krisenprozessen, das heißt,
wenn beispielsweise nicht mehr allein die Trainer-Athlet-Beziehung,
sondern ganze Mannschaften oder Vereine betroffen sind, müssen
Hilfestellungen verstärkt von außen kommen. Die Fähigkeit,
sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen, sinkt mit der Komplexität
der Krise.“
(Jens Kleinert, Sportwissenschaftler und Arzt)
„Mit Stresszuständen fertig zu werden, kann der Sporttreibende
trainieren, d.h. er kann lernen, seinen Stress zu beherrschen. Setzt
er sich allerdings selbst ständig unter hohen Leistungsdruck,
so reagiert sein Organismus mit Übererregungen und die erwarteten
Leistungen bleiben aus.“
(Paul Kunath, Sportwissenschaftler)
„Ein Sporttreibender kann lernen, seine Bewertungen von Gegnern,
Situationen oder seiner eigenen Fähigkeiten zu verändern.
In jedem Fall verlangt Angstbewältigung eine geistige Auseinandersetzung
mit den Angst auslösenden Ereignissen oder Personen.“
(Paul Kunath, Sportwissenschaftler)
„Häufig schaffen es Athleten nicht, ihre Ziele zu erreichen
oder ihr Leistungspotential auszuschöpfen, weil sie irrationale
selbstvernichtende Gedanken akzeptieren und ihnen beipflichten.“
(Gabi Neumann, ehemalige Basketballnationalspielerin)

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